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Presse

akT – Die Kölner Theaterzeitung: WELTBÜRGER FINDEN

Bei der ersten Ausgabe des Festivals „Neues Europa“ im FWT unter Leitung von Svetlana Fourer war  fantastisches, modernes, in Bildern schwelgendes  Kinder- und Jugendtheater aus Russland und Slowenien zu sehen.

 

Das Lokalportal „Meine Südstadt“: Neues Europa – kinderleicht gemacht!

Wir wollen diskutieren, wie sich Europa entwickeln kann. Wie kann man kulturell kooperieren? Wen ruft man an? Welche Perspektiven hat eine Zusammenarbeit?

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Kölner Stadt-Anzeiger: So ein Theater in Köln

Kinder sind die größten Herausforderer, aber auch die engagiertesten Zuschauer im Theater. Beim Kindertheater-Festival „Neues Europa“ können Kinder vom 12. bis 15. September internationalen Ensembles begegnen.

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KÄNGURU Stadtmagazin für Familien in KölnBonn

Europa wächst zusammen und ist in Bewegung. Doch nach wie vor leben in Deutschland zahlreiche Menschen aus den Baltischen Ländern, Russland, der Ukraine und anderen „neuen“ europäischen Ländern abgekapselt und unter sich.  Welches Bild hat die junge Generation von Europa?  Eine wichtige Frage, sind es doch die Erwachsenen von Morgen, die Europas Zukunft maßgeblich gestalten werden.

Thomas Irmer

solche Pionierveranstaltung dürfte daher nicht nur für die eigene Erfahrung sein, sondern könnte auch Impulse an andere ausstrahlen

Existenzweise und Kommunikationsformen von Theater haben sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Dazu gehört auch die Internationalisierung des Theaters mit Gastspielen, Festivals, Koproduktionen und anderen Formen des Austauschs und der Zusammenarbeit.

Was vor zwanzig Jahren noch einigen wenigen spezialisierten internationalen Festivals in Deutschland vorbehalten war, ist nicht nur in einer Vielfalt solcher Veranstaltungen aufgegangen, sondern hat seit kurzem auch die deutschen Stadttheater erreicht, die damit ihre Fühler in ein neues Europa ausstrecken. Teils um in einen realen Austausch für das jeweilige Publikum zu treten, teils um eine eben oft zu abstrakte Vision vom neuen Europa konkret mit Leben und Arbeit zu füllen.

Besonders spannend ist da, wenn ein Theater der Freien Szene wie das Svetlana Fourer Ensemble in Köln diesen Gedanken für das Feld des Kindertheaters aufgreift. Und es ist auch besonders wertvoll, denn es hat bisher nur wenige Versuche mit internationalem Theater für Kinder in Deutschland gegeben. Eine solche Pionierveranstaltung dürfte daher nicht nur für die eigene Erfahrung mit diesem relativ neuen Phänomen von Gewicht sein, sondern könnte auch Impulse an andere ausstrahlen.

Insofern war die Podiumsdiskussion „In welchem Europa wollen wir leben?“ für mich eine echte Anregung für weitere Ideen zu diesem Thema. Als ich dann am nächsten Nachmittag in der Vorstellung von „Schneewittchen“ vom exzellenten Mini-Theater in Ljubljana saß, konnte ich das, was wir vorher über die Ansätze einer Internationalisierung im Kindertheater als genauso wichtig wie im sog. Erwachsenentheater besprochen hatten, mit Händen greifen. Als eine schöne Bestätigung dessen, was Svetlana Fourer und ihr Team an diesem Wochenende zusammen gebracht hatten.

Thomas Irmer, Berlin

freier Journalist, tätig unter anderem auch für „Theater Heute“.